Satellitenbeobachtungen der SR und der TLE (CSES)
Die Schumann-Resonanz und ihre Verbindung zu den TLE lassen sich nicht nur vom Boden, sondern auch aus der Umlaufbahn beobachten. Der Satellit CSES (China Seismo-Electromagnetic Satellite) lieferte die erste Beobachtung des Einflusses von TLE auf die ionosphärische Schumann-Resonanz.
Die Schumann-Resonanz und ihre Verbindung zu den TLE lassen sich nicht nur vom Boden, sondern auch aus der Umlaufbahn beobachten. Der Satellit CSES (China Seismo-Electromagnetic Satellite) lieferte die erste Beobachtung des Einflusses von TLE auf die ionosphärische Schumann-Resonanz. Qiu 2024
Nach Qiu et al. (2024) sank während der TLE das Signal-Rausch-Verhältnis der ersten Mode (~6,5 Hz) und der zweiten Mode (~13 Hz) der Schumann-Resonanz, und zugleich stieg die spektrale Dichte im ELF-Band. Mit anderen Worten: Die mit der Leuchterscheinung verbundene transiente Störung äußerte sich darin, dass die klar getrennten Resonanzgipfel im erhöhten breitbandigen ELF-Signal „untergingen“. Qiu 2024
Die Satellitenmessung hat gegenüber der bodengebundenen eine andere Geometrie: Der Empfänger befindet sich oberhalb der unteren Grenze der Ionosphäre, sodass er die SR und ihre Störungen aus einer Perspektive registriert, die Bodenstationen nicht haben. Diese Beobachtungen ergänzen die bodengebundene Detektion der Q-Bursts (siehe #67) und helfen, die globalen Eigenschaften der Resonanz von den lokalen Erscheinungen einzelner TLE zu trennen.
Schlüsselwörter
Quellen
- Qiu2024Qiu, S., et al. (2024). First observations of the transient luminous event effect on ionospheric Schumann resonance, based on the China Seismo-Electromagnetic Satellite. Atmos. Chem. Phys.Quelle öffnen