SR und das Herz-Kreislauf-System (HRV, Blutdruck)
Ein Teil der Studien deutet auf Korrelationen zwischen Parametern der Schumann-Resonanz bzw. der weiteren geomagnetischen Aktivität einerseits und kardiovaskulären Indikatoren andererseits hin — insbesondere der Herzfrequenzvariabilität (HRV, heart rate variability) und dem Blutdruck.
Ein Teil der Studien deutet auf Korrelationen zwischen Parametern der Schumann-Resonanz bzw. der weiteren geomagnetischen Aktivität einerseits und kardiovaskulären Indikatoren andererseits hin — insbesondere der Herzfrequenzvariabilität (HRV, heart rate variability) und dem Blutdruck. Diese Arbeiten werden meist als Hinweis darauf zitiert, dass die äußere elektromagnetische Umgebung mit der autonomen Regulation des Kreislaufs zusammenhängen könnte.
Die Ergebnisse sind jedoch nicht konsistent: Sie unterscheiden sich in Vorzeichen und Größe des Effekts, arbeiten oft mit kleinen Stichproben und können den Einfluss der SR nur schwer von der geomagnetischen Aktivität, dem Wetter, der Tageszeit und dem Lebensstil trennen. Eine Korrelation impliziert zudem keine Ursache — der beobachtete Zusammenhang kann durch eine dritte Variable vermittelt sein. Deshalb ist dieser Bereich als eine durch uneindeutige Korrelationsdaten gestützte Hypothese zu lesen, nicht als erwiesener Einfluss der SR auf Herz und Gefäße. Aus diesen Daten lassen sich keine gesundheitlichen Empfehlungen ableiten.
Schlüsselwörter
Quellen
- Nevoit2025Nevoit, G., et al. (2025). Schumann Resonances and the Human Body: Questions About Interactions, Problems and Prospects. Applied Sciences.Quelle öffnen