Hypothese der evolutionären Anpassung von Organismen an die SR
Es existiert die Hypothese, dass sich das irdische Leben während seiner gesamten Geschichte in ständiger Gegenwart des schwachen Feldes der Schumann-Resonanz entwickelt hat, und dass diese „elektromagnetische Kulisse“ einer der Faktoren gewesen sein könnte, an die sich die Organismen anpassten.
Es existiert die Hypothese, dass sich das irdische Leben während seiner gesamten Geschichte in ständiger Gegenwart des schwachen Feldes der Schumann-Resonanz entwickelt hat, und dass diese „elektromagnetische Kulisse“ einer der Faktoren gewesen sein könnte, an die sich die Organismen anpassten. Daraus folgt die Spekulation, dass die *Abwesenheit* dieses Feldes — etwa bei langfristiger Abschirmung — physiologische Folgen haben könnte.
Historisch werden in diesem Zusammenhang auch die sogenannten „Bunker“-Experimente zu zirkadianen Rhythmen aus den 1960er–1970er Jahren erwähnt, bei denen Freiwillige isoliert von natürlichen Zeitgebern lebten; ein Teil ihrer Interpretationen erwähnte auch die mögliche Rolle schwacher elektromagnetischer Felder. Diese Auslegungen sind jedoch strittig, und aus ihnen lässt sich keine eindeutige kausale Rolle gerade der SR ableiten. Die gesamte Vorstellung bleibt eine Hypothese: Sie wurde nicht durch kontrollierte Studien bestätigt, die die SR von den übrigen Variablen isolieren würden, und sie ist von der erwiesenen Existenz der zirkadianen Rhythmen als solcher zu unterscheiden.
Schlüsselwörter
Quellen
- Nevoit2025Nevoit, G., et al. (2025). Schumann Resonances and the Human Body: Questions About Interactions, Problems and Prospects. Applied Sciences.Quelle öffnen