Moderne Ära: digitale Netze und globales Monitoring
Seit der Jahrtausendwende ist die Erforschung der Schumann-Resonanz in die moderne Ära digitaler Observatorien und vernetzter Überwachungssysteme übergegangen.
Seit der Jahrtausendwende ist die Erforschung der Schumann-Resonanz in die moderne Ära digitaler Observatorien und vernetzter Überwachungssysteme übergegangen. Kontinuierliche Messungen finden an einer Reihe von Stationen weltweit statt — zu den bekanntesten zählen Tomsk (Russland), Nagycenk (Ungarn), Moshiri (Japan), Hylaty (Polen), ferner das vom HeartMath-Institut betriebene Observatoriennetz GCMS sowie Messungen an der ukrainischen Antarktisstation. Ergänzt werden die Beobachtungen auch durch Satellitendaten, beispielsweise vom chinesischen Satelliten CSES (China Seismo-Electromagnetic Satellite).
Das Netz verteilter digitaler Observatorien ermöglicht es, die Schumann-Resonanz ununterbrochen und im globalen Maßstab zu verfolgen, Aufzeichnungen verschiedener Orte zu vergleichen und sie mit der weltweiten Blitzaktivität sowie mit Einflüssen des Weltraumwetters zu verknüpfen. Eine Zusammenfassung der Methoden und Erkenntnisse dieser Ära liefert die Monografie von Nickolaenko und Hayakawa aus dem Jahr 2014. Nickolaenko Hayakawa 2014
*Datei des Clusters B — Bestandteil der Wissensbasis zur Schumann-Resonanz.*
Schlüsselwörter
Quellen
- NickolaenkoHayakawa2014Nickolaenko, A. P., & Hayakawa, M. (2014). Schumann Resonance for Tyros: Essentials of Global Electromagnetic Resonance in the Earth–Ionosphere Cavity. Springer.Quelle öffnen